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Die Kommunikation des Hundes läuft in erster Linie über Körpersprache; erst zweitrangig kommen Laute (bellen, jaulen, winseln) und der Geruch dazu. 

 

Kommunikation setzt sich aus mehreren Faktoren zusammen:

  • Körperhaltung wie Stellung von Schwanz und Ohren
  • glattes oder gesträubtes Fell
  • Lautäußerungen
  • Gesichtsmimik
  • Bewegungen/Tempo
  • Geruch
  • Berührung

 

Von Rasse zu Rasse unterschiedlich sind die Möglichkeiten, diese Signale auszudrücken. Angezüchtete Gesichtsfalten, Haare, die die Gesichtsmimik verdecken, Schlappohren, kupierte Ohren etc. erschweren den Hunden die Kommunikation.

 

Merkmale eines neutralen Hundes:

Gesicht ist glatt und entspannt. Augen, Ohren, Lefzen, Kopfhaut und Rute in rasseüblicher Grundstellung. Klarer Blick, erhobener, lockerer Kopf.

 

Merkmale eines Hundes, der zum Spiel auffordert:

Er nimmt eine Vorderkörper-Tiefstellung ein. Sein Schwanz geht aufgeregt hin und her. Oft kommt aufforderndes Bellen dazu.

 

 

akustische Signale (Lautsprache):

Hunde hören im Hochfrequenzbereich viel besser als Menschen und können Lautquellen daher ausgezeichnet lokalisieren.

Typische Stress-Signale bei Welpen sind Fiepen sowie Murren, das später in Knurren übergeht.

Bei erwachsenen Hunden bedeutet Winseln Stress, Unsicherheit und Isolation. Mit Heulen will er Aufmerksamkeit erregen. Bellen hat verschiedenste Bedeutungen: Spielbellen, aufgeregtes Bellen, Warn- und Abwehrbellen, Angstbellen, erlerntes Bellen, Stress- oder Frustrationsbellen. Knurren ist meist ein Droh- und Warnsignal.

 

 

olfaktorische Signale (Gerüche):

Beim Hund widmen sich mehr als 10% des Gehirns ausschließlich der Verarbeitung von Gerüchen (beim Mensch: 1%). Gerüche dienen neben der Kommunikation aber auch der Information.

 

Markieren mit Urin: gibt Auskunft über Alter, Geschlecht etc. Jeder Hund hat seinen eigenen Geruch und hinterlässt so seine "Visitenkarte".

 

Markieren mit Kot: dient zusätzlich zur optischen Markierung, ist aber nicht so häufig.

 

Absetzen von Analsekret: riecht bei jedem Hund anders und ist sozusagen das eigene "Parfum". Besonders bei Angst bzw. Panik entleeren Hunde ihre Analdrüsen.

 

taktile Signale (Tastsinn)

Zwei Verhaltensweisen, die zuerst zwischen Welpen und ihren Eltern ablaufen, zeigen auch erwachsene Hunde als freundliche Geste gegenüber Hunden und Menschen: Zärtliche, gegenseitige Körperpflege besonders im Kopf- und Schulterbereich und das Hochspringen als Begrüßungsritual.

 

weiter zu Stress-Symptomen und Beschwichtigungssignalen

 

Tipps für die richtige Kommunikation mit Ihrem Hund:

 

Nähern Sie sich fremden Hunden in einem Bogen, starren Sie sie nicht an und berühren Sie sie seitlich anstatt von oben.

Ein knurrender Hund möchte Abstand. Auf einen ängstlichen Hund ruhig und gelassen reagieren, nicht trösten (das bestätigt ihn in seinem Verhalten!).

Anspringen gilt unter Hunden als freundlich - ignorieren Sie dieses Verhalten, ermöglichen Sie ihm aber eine Alternative, um seiner Freude Ausdruck zu verleihen (z.B. Hände ablecken).

Sie sollten es Ihrem Hund erlauben, am Kot oder im Analbereich eines anderen Hundes zu schnuppern.

 

SCHÜTTELN SIE EINEN HUND NIEMALS IM NACKEN! Das Nackenfellschütteln zwischen erwachsenen Hunden ist Teil eines ernsten Kampfes, der aus dem Töten des Beutetiers kommt und massiv beängstigend für Hunde ist.