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Lernverhalten des Hundes

Hunde lernen auf verschiedene Art und Weise:

  • durch Verknüpfung / Konditionierung
  • durch Erfolg
  • durch Nachahmen

 

Verknüpfung / Konditionierung

Hunde lernen unter anderem, indem Sie zwei Reize miteinander verknüpfen. Die Verknüpfung zweier Reize erfolgt immer dann, wenn der Hund etwas als angenehm oder unangenehm empfindet. In seltenen Fällen genügt ein einziges Zusammenfallen, zum Beispiel wenn ein Hund freudig auf ein Pferd zuläuft und auf dem Weg dorthin am Weidezaun streift. Der Hund verknüpft nun "Pferd = Schmerz", und es wird schwer sein, ihm diese Verknüpfung wieder abzutrainieren. In den meisten Fällen braucht es einige Wiederholungen, bis der Hund zwei Reize richtig miteinander kombiniert. 

 

In der Hundeausbildung macht man sich Lernen durch Verknüpfung gezielt zunutze. Die Verknüpfung funktioniert aber nur dann, wenn die zwei Reize, die verknüpft werden sollen, unmittelbar aufeinander folgen (innerhalb einer Sekunde).

 

Wenn mehr als zwei Reize aufeinandertreffen, gibt es zwei Möglichkeiten, wie der Hund reagiert:

1.) durch Reizüberlagerung: Der Hund sucht sich einen Reiz aus, auf den er reagiert, und die anderen ignoriert er.

2.) Der Hund denkt, alle Reize zusammen sind wichtig für eine bestimmte Reaktion. Im Training ist dies zum Beispiel die Kombination von Sicht- und Hörzeichen. Da Hunde vor allem auf Körpersprache reagieren, reagiert er leichter auf Sichtzeichen. Sie können dem Hund, sobald er auf das Sichtzeichen gut reagiert, das Hörzeichen langsam abtrainieren.

 

Lernen am Erfolg: Verstärkung und Bestrafung

Hunde lernen auf Grund von Erfolg bzw. Misserfolg. Spontan auftretendes Verhalten wird häufiger oder seltener, wenn der Hund lernt, was es zur Folge hat. Ein Beispiel: Das Frauchen beißen bedeutet, dass das Spiel unterbrochen wird (Beißhemmung).

 

Erfolg (Belohnung und Aufmerksamkeit) verstärkt das Verhalten des Hundes und Misserfolg (Ignorieren) verringert das Fehlverhalten.

 

Beachten Sie: Wenn Sie unerwünschtes Verhalten ignorieren oder sich vom Welpen wegdrehen oder entfernen, ist dies die schlimmste Strafe für den Hund. Es braucht keinerlei körperliche Züchtigung wie Schlagen oder massives Anschreien - ganz im Gegenteil: Wenn der Hund etwas "angestellt" hat und Sie schimpfen mit ihm oder schlagen ihn sogar, empfindet es der Hund trotzdem eher als positiv, denn Sie beschäftigen sich in diesem Falle intensiv mit ihm und er hat Ihre ungeteilte Aufmerksamkeit. Meistens ist es genau das, was der Hund erreichen will.  Unterbrechen Sie die Situation, indem Sie weggehen, sich wegdrehen, stehenbleiben etc. Ruhe und Souveränität bewahren, in keinem Falle die Fassung verlieren. Das bringt den Hund am ehesten dazu, sein Verhalten zu ändern.