Zuchtstätte von der Bildereiche
Hallo - ich bin Felicity von der Wolfstrift!
Geboren wurde ich am 19. April 2007 und hatte noch 6 Geschwister. Meine ersten 10 Lebenswochen verbrachte ich bei meiner Mama Flora vom Sterkrader Forst. Soweit ich mich erinnern kann, habe ich zuerst viel geschlafen und getrunken und ein wenig gespielt. Als ich dann ca. 5 Wochen alt war, ging die Post ab. Meinen Geschwistern und ich sind den ganzen Tag herumgetollt und haben alles möglich ausprobiert. Meine damaligen Zieheltern haben uns ganz viele Spielmöglichkeiten zur Verfügung gestellt. Überhaupt das Fangen spielen war toll, vom Skateboard in die Spielwanne, über das Gitter und hinein in die Röhre. Wow, das hatte Spaß gemacht.
Als ich 10 Wochen alt war, wurde ich von meiner neuen Familie abgeholt. Zuerst war ich total traurig, alle meine Geschwister musste ich zurücklassen. Aber die Leute waren auch nicht so schlecht. Zuerst haben sie mich im Auto mitgenommen. Das war ziemlich einschläfernd, kann mich noch erinnern, dass ich mich zwischen 2 jungen Leuten kuschelte. In meinem neuen Zuhause angekommen, habe ich mich durch das ganze Haus geschnüffelt. Am Abend bekam ich auch noch eine gute Leckerei und da musste ich auch noch raus getragen werden. Ich sags euch, dieser Tag war total anstrengend. In der Nacht habe ich mich dann in meine neue alte Decke gekuschelt. Die hat noch so gut nach meiner Mama geduftet und habe dann in der Nacht von ihr geträumt.
Danach sind die Tage wie im Flug vergangen. Eine Woche, nachdem ich bei meiner neuen Familie angekommen bin, habe ich noch einen Kollegen bekommen, einen Kater. Stellt euch das mal vor, zuerst wollte er mich gar nicht, aber ich habe mich total über ihn gefreut. Jetzt war ich gar nicht mehr alleine in der Nacht und nach ein paar Tagen haben wir uns dann in meinem Bettchen zusammen gekuschelt. Ich lernte meine neue Umgebung kennen, der Garten wurde inspiziert und dann wurde ich täglich auch noch zu den anderen Tieren, den Pferden und Hühnern mitgenommen. Das sind trollige Tiere, den Großen wäre ich nur zu gerne nachgelaufen, aber denen hat es gar nicht gefallen und die Hühner haben auch nicht gerne mit mir gespielt, da hab ich sie dann in Ruhe gelassen.
In meinem ersten Jahr habe ich total viel kennen gelernt. Stellt euch vor, die haben mich überall mit hingenommen, in die Stadt, zur Donau, ins Einkaufszentrum, in den Reitstall, zum Heurigen, ins Hotel, in das Gasthaus. Ich musste im Auto und am Traktor mitfahren, dann sind wir mal auf einem Berg gegangen, da musste ich sogar am Sessellift mitfahren. Da war mir ein wenig kribbelig zumute, aber mein Frauchen hat mich die ganze Zeit gehalten, das hat mich schon beruhigt. Auch bin zu ganz vielen anderen Hunden gekommen. Zuerst nur in der Welpenspielstunde, dort habe ich es den Großen gezeigt. Die wollten mich nämlich fangen, da bin ich dann total schnell durch die Röhre gelaufen und sie haben nur blöd in die Röhre geschaut. Das hat mir gefallen!
Meine erste Ausstellung habe ich dann im September besucht. Diese war in Heiligeneich, da bin ich dann wieder zu meiner Mama gekommen, das war eine Freude. Bei dieser Ausstellung habe ich dann sogar einen Pokal erhalten. Meine Familie war total stolz auf mich und ich war natürlich auch stolz auf mich. Danach bin dann noch auf einige Ausstellungen gefahren, auf kleine und auf große. Es war jedes Mal ein Erlebnis, als auch Stress für uns. Mein Frauerl und ich waren jedes Mal froh, wenn alles vorbei war. Gott sei Dank machen wir dies nicht sehr oft.
Im Dezember 2008 wurde ich dann angekört. Hier habe ich eine große Prüfung machen müssen, sagt jedenfalls mein Frauerl, ich hab das gar nicht so schlimm gefunden. Andere Hunde, Radfahrer, Menschengruppen, Schüsse, Regenschirme, Schreie und dann hat sich auch noch mein Frauerl versteckt und geglaubt, ich find sie nicht. Da hat sie sich aber getäuscht und dass ich schön bin, dass weiß ich eh. Die Untersuchungen, die ich über mich ergehen lassen musste, waren eigentlich weniger schön, aber auch nicht das große Problem. Mein Frauerl hat gesagt, ich habe alles toll gemacht und ich habe es auch gesehen, dass sie stolz auf mich war, ich habe immer etwas Leckeres bekommen.
Wenn mich mein Frauerl beschreiben müsste, würde sie sagen, dass ich eine selbstbewusste Hündin bin, die zu 100% hinter ihrer Familie steht. Bei mir kommt keiner vorbei und wird zuerst immer angebellt, jedoch wenn meine Familie entschieden hat, dass es OK ist, dann brauch ich ja nicht mehr aufzupassen, sondern kann sie in Ruhe beobachten. Ich brauche meinen täglichen Spaziergang, ohne den bin ich lästig und fordernd, denn ich kann ja meine Familie nicht dick werden lassen. Bei mir sagen sie immer, dass ich aufpassen muss und sie würden ganz einfach sitzen bleiben? Dass kann ich auf keinen Fall zulassen. Wenn mein Frauerl ausreitet, dann laufe ich ganz gerne mit, aber wenn mein Herrchen joggen oder langlaufen geht, dann bin ich auf alle Fälle dabei. Aber wenn auch mal keine Aktion ist, akzeptiere ich es auch.
Hoffe, ihr habt euch bei meiner Erzählung nicht gelangweilt.
Liebe Grüße,
Felicity
Felicity von der Wolfstrift
Geburtsdatum: 19.04.2007
Rasse: Entlebucher Sennenhund
Zuchtbuchnummer: ÖHZB ENTS 1165
Geschlecht: Hündin
Zuchthündin: ja
Felltyp: Kurzstockhaar
Gesundheit: HD-A2, PRA-A
Mutter: Flora vom Sterkrader Forst
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